MOut Of Auto Mode

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Out Of Auto Mode

Stand: 28. März 2026

§1 Geltungsbereich und Dienstbeschreibung

Out Of Auto Mode (nachfolgend „App“) ist eine Web-App der Daniels Digital Solutions UG (haftungsbeschränkt), Lindenweg 27, 67346 Speyer, Deutschland (nachfolgend „Betreiber“). Die App unterstützt Einsteiger- und Hobby-Fotografen dabei, ihre Kamera-Einstellungen zu verstehen und bewusst einzusetzen. Sie liefert szenenbasierte Empfehlungen für ISO, Blende, Verschlusszeit und weitere Einstellungen auf Basis der vom Nutzer gewählten Lichtsituation, des Motivs, des gewünschten Effekts und optional des Kameramodells.

Diese AGB gelten für alle Leistungen, die der Betreiber über die App gegenüber Nutzern (nachfolgend „Nutzer“) erbringt. Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Nutzers werden nur wirksam, wenn der Betreiber ihnen ausdrücklich schriftlich zustimmt.

Bei der App handelt es sich um einen laufenden Online-Dienst. Der Zugang zu den Funktionen — einschließlich kostenpflichtiger Freischaltungen — ist an die Verfügbarkeit und den Fortbestand der App gebunden. Es werden keine dauerhaften, von der App unabhängigen Nutzungsrechte eingeräumt.

§2 Haftungsausschluss für Empfehlungen

Die von Out Of Auto Mode bereitgestellten Empfehlungen sind Lernhilfen und Orientierungswerte. Sie ersetzen keine professionelle Fotografie-Ausbildung, keine individuelle Beratung und keine Bedienungsanleitung des Kameraherstellers. Die Nutzung der Empfehlungen erfolgt auf eigenes Risiko.

Der Betreiber übernimmt keine Haftung für Schäden, die durch die Anwendung der Empfehlungen entstehen, einschließlich, aber nicht beschränkt auf Fehlbelichtungen, verpasste Aufnahmen oder Schäden an Ausrüstung.

§3 Marken-Disclaimer

Out Of Auto Mode ist ein unabhängiges Projekt. Der Betreiber ist weder verbunden mit noch autorisiert, gesponsert oder unterstützt von Canon Inc., Nikon Corporation, Sony Corporation, Fujifilm Corporation oder anderen Kameraherstellern. Alle genannten Marken- und Produktnamen sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber und werden ausschließlich zur Identifikation und Beschreibung verwendet.

§4 Urheberrecht und geistiges Eigentum

Alle Inhalte der App — einschließlich Texte, Empfehlungsalgorithmen, Menüpfad-Datenbank, Designs und Code — sind urheberrechtlich geschützt und Eigentum des Betreibers, sofern nicht anders angegeben.

Nutzer, die über die Community-Beitrags-Funktion Inhalte einreichen (z. B. Kamera-Menüpfade), räumen dem Betreiber ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht an diesen Inhalten ein, um sie in der App zu verwenden, zu bearbeiten und zu veröffentlichen.

§5 Kostenpflichtige digitale Produkte

5.1 Kamera-Unlock

Der Kamera-Unlock ist ein einmaliger, kostenpflichtiger Kauf (derzeit 4,99 €), der dem Nutzer Zugang zu erweiterten Funktionen für ein bestimmtes Kameramodell innerhalb der App freischaltet. Es handelt sich nicht um den Erwerb eines dauerhaften, von der App unabhängigen Nutzungsrechts. Die Freischaltung gilt für die Dauer des Betriebs der App gemäß §8 dieser AGB.

Jeder Kamera-Unlock bezieht sich auf ein einzelnes Kameramodell. Für weitere Kameramodelle ist jeweils ein separater Unlock erforderlich.

5.2 AI Credits (zukünftig)

Der Betreiber plant die Einführung von AI Credits, die vom Nutzer erworben und für KI-gestützte Funktionen (z. B. Bildanalyse) innerhalb der App eingelöst werden können. Die näheren Bedingungen werden vor Verfügbarkeit dieser Funktion in diesen AGB ergänzt.

AI Credits verfallen nicht, solange die App betrieben wird. Im Falle einer Einstellung der App gemäß §8 gelten die dort genannten Regelungen zur Rückerstattung.

5.3 Widerrufsbelehrung

Für kostenpflichtige digitale Produkte gelten die Pflichtinformationen gemäß §312d BGB und der EU-Verbraucherrechterichtlinie (VRRL).

Da es sich bei den angebotenen Produkten um digitale Inhalte handelt, die nicht auf einem physischen Datenträger geliefert werden, erlischt das Widerrufsrecht gemäß §356 Abs. 5 BGB, sobald der Betreiber mit der Ausführung des Vertrags begonnen hat und der Nutzer zuvor ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Betreiber vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung beginnt, und bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht bei Beginn der Ausführung verliert.

5.4 Rückgabepolitik

Nach Aktivierung eines digitalen Produkts ist ein Widerruf nicht mehr möglich, sofern der Nutzer vor dem Kauf ausdrücklich der sofortigen Ausführung zugestimmt und sein Widerrufsrecht aufgegeben hat.

Sollte ein erworbenes digitales Produkt technisch fehlerhaft sein und nicht wie beschrieben funktionieren, kontaktieren Sie uns bitte unter ooam@daniels-digital-solutions.biz für eine Lösung.

§6 Haftung

Die Haftung des Betreibers ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Betreiber nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Die Haftung ist in diesen Fällen auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.

Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz.

§7 Kündigung

Der Nutzer kann sein Nutzerkonto jederzeit ohne Angabe von Gründen löschen. Die Löschung kann über die Kontoeinstellungen in der App oder per E-Mail an ooam@daniels-digital-solutions.biz veranlasst werden.

Der Betreiber kann das Nutzungsverhältnis mit einzelnen Nutzern mit einer Frist von vier (4) Wochen zum Monatsende kündigen. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund (z. B. Verstoß gegen diese AGB, Missbrauch der App) bleibt unberührt.

Bei Kündigung durch den Betreiber ohne wichtigen Grund erhält der Nutzer eine Rückerstattung für kostenpflichtige Produkte gemäß §8 Abs. 4.

§8 Verfügbarkeit, Änderung und Einstellung des Dienstes

Verfügbarkeit. Der Betreiber bemüht sich um eine möglichst hohe Verfügbarkeit der App, kann jedoch keine ununterbrochene Verfügbarkeit garantieren. Wartungsarbeiten, technische Störungen, höhere Gewalt oder Entscheidungen Dritter (z. B. Hosting-Anbieter) können zu zeitweisen Einschränkungen oder Ausfällen führen.

Änderungen. Der Betreiber behält sich vor, Funktionen der App weiterzuentwickeln, zu ändern oder einzustellen. Wesentliche Änderungen, die den Funktionsumfang kostenpflichtiger Produkte erheblich einschränken, werden den betroffenen Nutzern mindestens vier (4) Wochen im Voraus per E-Mail mitgeteilt.

Einstellung des Dienstes. Der Betreiber behält sich das Recht vor, den Betrieb der App ganz oder teilweise einzustellen. Die Ankündigung erfolgt mit einer Frist von mindestens drei (3) Monaten vor dem geplanten Einstellungsdatum. Die Mitteilung erfolgt per E-Mail an die vom Nutzer hinterlegte E-Mail-Adresse sowie durch einen deutlichen Hinweis innerhalb der App.

Rückerstattung bei Einstellung. Im Falle einer vollständigen Einstellung des Dienstes gelten folgende Regelungen:

  • Kamera-Unlock: Nutzer, die innerhalb der letzten zwölf (12) Monate vor der Ankündigung der Einstellung einen Kamera-Unlock erworben haben, erhalten eine anteilige Rückerstattung. Die Höhe berechnet sich wie folgt: Kaufpreis × (12 − Anzahl Monate seit Kauf) ÷ 12. Käufe, die länger als 12 Monate zurückliegen, sind von der Rückerstattung ausgenommen.
  • AI Credits: Nicht verbrauchte AI Credits werden zum ursprünglichen Kaufpreis vollständig zurückerstattet, unabhängig vom Kaufdatum.
  • Die Rückerstattung erfolgt auf demselben Zahlungsweg, auf dem die ursprüngliche Zahlung geleistet wurde, sofern mit dem Nutzer nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wird. Der Betreiber wird die Rückerstattung innerhalb von dreißig (30) Tagen nach dem Einstellungsdatum vornehmen.

Daten bei Einstellung. Im Falle der Einstellung wird der Betreiber den Nutzern während der Ankündigungsfrist die Möglichkeit bieten, ihre gespeicherten Nutzerdaten zu exportieren.

§9 Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der Datenschutzerklärung des Betreibers, die unter out-of-auto-mode.app/de/privacy abrufbar ist, sowie gemäß der DSGVO und dem BDSG.

§10 Änderungen der AGB

Der Betreiber kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, soweit dies unter Berücksichtigung der Interessen des Betreibers für den Nutzer zumutbar ist, insbesondere wenn die Änderung keine wesentlichen Regelungen des Vertragsverhältnisses betrifft oder wenn die Änderung zur Anpassung an eine veränderte Rechtslage oder zur Schließung nachträglich entstandener Regelungslücken erforderlich ist.

Änderungen werden dem Nutzer mindestens sechs (6) Wochen vor dem geplanten Inkrafttreten in Textform (z. B. per E-Mail) mitgeteilt. Widerspricht der Nutzer nicht innerhalb von sechs Wochen nach Zugang der Mitteilung, gelten die geänderten AGB als angenommen. Der Betreiber wird den Nutzer in der Änderungsmitteilung gesondert auf die Bedeutung der Frist, das Widerspruchsrecht und die Rechtsfolgen des Schweigens hinweisen.

Widerspricht der Nutzer der Änderung, besteht das Vertragsverhältnis zu den bisherigen Bedingungen fort. Der Betreiber behält sich in diesem Fall das Recht vor, das Vertragsverhältnis zum Zeitpunkt des geplanten Inkrafttretens der Änderung ordentlich zu kündigen.

§11 Gerichtsstand und anwendbares Recht

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesen AGB ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Betreibers (Speyer). Bei Verbrauchern gilt der gesetzliche Gerichtsstand.

Die EU-Streitschlichtungsplattform ist erreichbar unter: https://ec.europa.eu/consumers/odr. Der Betreiber ist weder bereit noch verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

§12 Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder nach Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung soll diejenige wirksame und durchführbare Regelung treten, deren Wirkungen der wirtschaftlichen Zielsetzung am nächsten kommen, die die Vertragsparteien mit der unwirksamen bzw. undurchführbaren Bestimmung verfolgt haben.

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